Da sind wir nun also in Etosha, und ich kann nur warnen: It’s a Trap! Nicht der Park, der ist voller Viecher wie beworben. Nicht die Straßen, die sind okayish. Unterkunft und Essen gehen auch.
Aber wenn ihr da reinfahrt, wird euch jemand fragen, ob ihr eine Drohne dabei habt. Und mit aller Erfahrung und Lösungskompetenz, die ihr in Monaten ähnlicher Konfrontationen gesammelt habt, werdet ihr antworten „Ja, klar, aber die liegt irgendwo ganz hinten ganz unten, und wir wissen ja, dass sie hier verboten sind, und wir fassen sie bestimmt nicht an.“
Und dann wird euer Gesprächspartner sagen „Die Drohne bleibt hier“, und ihr werdet denken „hä?“, und ihr werdet euch Lösungen ausdenken, die mit verplombten Koffern, mit 100km zur Poststation zurückfahren und ein Paket an euch selbst schicken, mit Lüge und Korruption zu tun haben, und ihr werdet jammern und argumentieren, dass ihr aber den Park an einem anderen Gate verlassen wollt und bitten, die Drohne wenigstens an euren Wunschausgang zu expedieren, aber die Antwort wird immer nur sein „Die Drohne bleibt hier.“
Und dann werdet ihr euch fügen und eure Reisepläne über den Haufen werfen und eure Drohne abgeben und einen furchtbar langen und furchtbar bürokratischen Vorgang durchstehen.
Und dann werdet ihr die Beschlagnahmequittung für eure Drohne kriegen und den ganzen Stress verstehen.

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