Erlebnisse aus Deutschland und der großen, weiten Welt

Kategorie: Kinder (Seite 1 von 3)

Tracklog 10. Juli 2026 // Makhado

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Tracklog 09. Juli 2026 // Makhado

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Zurück in Südafrika. Letztes Atemholen in Makhado. Unterkunft mit Spielplatz und Welpen, Kind begeistert.

Tracklog 04. Juli 2026 // Birchenough Bridge, Masvingo

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Heute sind wir über die Birchenough Bridge gefahren. Das war an sich eher unspektakulär, wie man sieht.

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Spektakulär wurde es, als wir nach der Brücke angehalten haben, um beim Kind Fieber zu messen. Denn erstens war das Fieber behandlungsbedürftig, und zweitens wollte das Auto danach nicht weiter. Der Anlasser hat müde gehustet, das Batterie-Starterkit versagt. Kurze Konsultation mit dem nie weit entfernten Autoexperten wies auf Batterieprobleme und Austauschbedarf hin, Anschieben hat es dann aber auch getan.

Tracklog 02. Juli 2026 // Brautschleierwasserfall

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Da waren wir also beim Brautschleierwasserfall, und der Brautschleierwasserfall ist toll. Erstens, weil ein gleichnamiger Wasserfall in der aktuellen Lieblingsbuchreihe des Kindes (Snöfrid aus dem Wiesental) eine tragende Rolle spielt; zweitens, weil der Weg dahin den wohligen Offroad-Grusel weckt, bei dem man weiß, dass es jetzt ein bißchen wackelt, aber nicht schlimm wird; und drittens, weil es ein toller Wasserfall in einer tollen Wandergegend ist.

Fangen wir mal an mit dem Wasserfall, wie ihn alle sehen:

Dann kann man natürlich noch etwas höher steigen und findet einen komplett neuen Teil:

In der Gesamtschau sieht das dann etwa so aus:

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Das war sehr zauberhaft und sehr besonders. Aber so sollte es nicht bleiben…

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Tracklog 12. Juni 2026 // Mooring Campsite

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Das Kind wünschte Campingtage, das Kind kriegt Campingtage. Das Kind ist unzufrieden mit der WLAN- und Filmsituation auf dem Campingplatz.

Rettungsstation CARACAL

Nach dem langen Tag im Nationalpark einen kurzen Abstecher zur Tierauffang- und Rettungsstation CARACAL gemacht. Das Kind hat jetzt dann auch Schlangen (Schwarze Mamba!) gesehen und muss sich nicht mehr dauernd über den Giftschlangenmangel auf dieser Reise beklagen.

Blogleser*innen böleibt dieser Genuss verwehrt, bei den Schlangen wars dunkel. Gut fotografieren konnte man Vögel. Hängen bleibt ein bißchen der Eindruck, nicht nur die tierischen Bewohner, sondern auch die Station selbst hätte schon bessere Tage gesehen.

Tracklog 15. Mai 2026 // Rundu

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Tsumeb-Rundu. Von einem verschlafenen Bergbaustädtchen in die zweitgrößte Stadt Namibias, und überhaupt mal in den Teil des Landes, wo nennenswert Menschen pro Quadratkilometer leben.

Wie man schon aus der Kartenansicht ahnen kann, eher unspektakuläre Strecke. Mit Ausnahme des Hoba-Meteoriten, der am Weg rumliegt und Dinge tut, wie zB cool bleiben (mangelnde Wärmeaufnahme) und Stimmen verstärken (wenn man darauf richtig steht). Been there, photographed that:

Monatsrückblick April

Großzügig gerechnet haben wir den zweiten Reisemonat hinter uns, sind mit den gröbsten Startproblemen umgegangen und haben die wesentlichen Routinen etabliert. Dabei sind auch einige Erkenntnisse herausgekommen, was für eine Art Reise das hier sein wird, und warum.

Fangen wir mal beim Warum an: Kind und Auto. Beide halten uns entweder aktiv von der Anbahnung sozialer Kontakte fern oder reduzieren zumindest ihre Notwendigkeit. Das Auto ermöglicht Punkt-zu-Punkt-Bewegungen im eigenen Rhythmus, ohne sich darüber mit externen Leuten austauschen oder Knotenpunkte wie Ticket-Offices, Busbahnhöfe, Bahnhöfe oder Minitaxistände besuchen zu müssen. Gleichzeitig ist es in unregelmäßigen Abständen kaputt. Das Kind wiederum hintertreibt jedes Treffen, bei dem man ansatzweise seriös wirken will und jede Informationsaufnahme, die länger als fünf Minuten dauert und in einer anderen Sprache als Deutsch stattfindet. Außerdem muss es früh ins Bett, ab da sind wir stationär. Daneben gibt es natürlich noch einiges an gesundheits- und sicherheitsrelevanten Überlegungen, die mit Kind verschärft gelten.

Das reduziert unseren Erlebnisraum weitgehend auf Naturschauspiele und die Betrachtung historischer Artefakte. Mit denen muss man sich nicht verabreden und hat auch sonst wenig Koordinationsaufwand, die sind vorhersehbar eh da. Sprachprobleme gibt es auch nicht.

Das alles führt natürlich zu einem unerfreulichen Disconnect zwischen Reisenden und Bereisten, insbesondere mit Blick auf Erwartungen, die auf früheren Reiseerfahrungen beruhten und intensiven persönlichen Austausch sowie eine gewisse Verfolgung aktueller politischer und gesellschaftlicher Debatten im Reiseland vorsahen. Das findet hier nicht statt, wenn Sie sowas suchen, lesen Sie besser woanders.

Nicht nur das: Planung, Vorbereitung, Nachbereitung, begleitende Lektüre – forget about. Wir haben hier eine grobe Liste und ganz viel „könnte man auch“, und am Ende kommen halt Ergebnisse und Erlebnisse dabei raus oder es ist eben ein Nachmittag am Pool wichtiger (oder das Auto kaputt). Wer mit Fünfjährigen reist, muss gemeinsam mit Fünfjährigen planen.

Was wir hier lernen, hängt viel mit internen Dynamiken zusammen, mit situativen Ereignissen, und mit Erkenntnissen, die vorher niemand von uns auf dem Schirm hatte, wie etwa der Bedeutung von Pferden für die allgemeine Mobilität in Lesotho.

Das immerhin ist aber oft spannend. Bleibt gern dabei, wenn ihr wissen wollt, was uns noch begegnet.

Tracklog 22. April 2026: Halifax

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Ähem. Dieses Tracklog ist natürlich Quatsch und gleichermaßen ein Dokument persönlichen wie technischen Versagens. Richtig ist, dass wir auf einem Boot waren, nämlich dem Katamaran Penguin. Der fährt morgens um 0800 in Lüderitz ab, und das ist synapsentechnisch zu früh, um Tracker einzuschalten. Vor Halifax gab es einen Synapsen- und Tracker-Kickstart in Form heißer Schokolade, der dann aber aus unbekannten Gründen technisch sabotiert wurde. Dass wir wieder im Hafen angekommen sind, sei versichert.

Auf der Fahrt paar Delfine, paar Seehunde, viele Wellen. Ein müdes Kind, ein Kapitän mit starker Meinung über Greenpeace und die Überpopulation von Seehunden, eine überwiegend russische Reisegruppe. Sehr skurriles Erlebnis, dem eigenen Gehirn dabei zuzugucken, wie es kenntnisfrei Leute und Positionen einsortiert, wo es warum Distanz und Aversion empfiehlt und wie elend korrupt es sein kann, wenn das Kind Bonbons kriegt.

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