Erlebnisse aus Deutschland und der großen, weiten Welt

Kategorie: Ausprobiert (Seite 3 von 4)

Gegessen im April

Oft kochen wir selbst, hin und wieder essen wir auswärts. Hier erfahrt ihr, wie es war. Das Bewertungssystem:

Bewertet wird der Gesamteindruck aus Küche, Service, Ort und Atmosphäre. Zur Auswahl stehen:

***** herausragend, dafür lohnt sich eine weite Anfahrt

**** überdurchschnittlich, man erzählt noch lange gern davon

*** erwartbarer Standard, man ist danach satt und zufrieden

** unambitioniert, geht man nicht mehr hin

* gesundheitsgefährdend,die Weltöffentlichkeit muss gewarnt werden

Im April haben wir spektakulär gut gegessen, nämlich

 

Reisestatistik ytd

Kurzer Gesamtüberblick über die bisherige Handlung in Bildern und Zahlen:

  • Kilometer: etwa 7000
  • Tage: 71
  • Länder: 3 (Südafrika, Lesotho, Namibia)
  • Grenzübertritte: 4 (nach Südafrika, nach Lesotho, nach Südafrika, nach Namibia)
  • Pannen/Reparaturbedarfe: 6 (Kotflügel und Stoßfänger, Spritzschutz, Stoßdämpfer, Radaufhängung, Öldichtung, Windschutzscheibe (Steinschlag), defekte Warnlampen)
  • Autoaufbrüche: 2 (Lüderitz, keine Beute; bei Sesriem, sani-bag geklaut)
  • Verluste durch Kriminalität: 1 (Gürteltasche mit Taschentüchern, Desinfektionstüchern und Desinfektionsgel, aka sani-bag, vgl. Autoaufbrüche)
  • Verluste durch Vergessen und Liegenlassen: 4 (Kinderwanderstock, Kopfkissen, Verlängerungskabel, Ball)
  • Verluste durch Verlieren: 3 (Gürteltasche mit Kuscheltier, Multitool, Rettungsmesser)
  • Verluste durch Beschädigung: 2 (Lesebrille, Fundmuschel)
  • Medizinische Probleme: 1 (zerbröselte Zahnfüllung)

Lüderitz // Kolmanskop

Heute Kolmanskop. „Geisterstadt“ sagt Wikipedia dazu, und mit modernen Konzepten von „Stadt“ im Hinterkopf sieht das Gelände auch dann nicht nach viel aus, wenn man es sich belebt vorstellt.

Aber von vorne. 1908 wurden hier Diamanten gefunden. Dann ist sehr schnell sehr viel passiert, hier hat der Bär sowas von gesteppt, eigene Eisfabrik, Bahngleise vor dem Haus, damit die tägliche Getränkelieferung funktioniert, erste Röntgenstation südlich des Äquators (damit niemand geschluckte Diamanten schmuggelt). Hier haben ein paar der reichsten Leute der damaligen Welt gewohnt, und 20 Jahre später war Schluß, und jetzt ist da nur noch Sand. Und Sand, und ein Souveniershop.

Tracklog 16. April 2026 // Fish River Canyon

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Geht doch.

Tracklog 14. April 2026

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Unvollständiges Tracklog. Die letzten Kilometer sind einem SIM-Kartenwechsel zum Opfer gefallen, wir sind noch weitergefahren bis zum Namgate Guesthouse in Grünau, und das war auch gut so, denn hier schläft und isst man ganz hervorragend.

Das Highlight des Tages war aber trotzdem der Grenzübertritt nach Namibia. Dafür brauchen Deutsche nämlich ein Visum und wir hatten keins. Visa on arrival können ausgestellt werden, aber nicht an jedem Grenzposten, und zu unserem, Ariamsvlei, gab es widerstreitende Angaben.

Auf der sicheren Seite wären wir mit einem e-Visum gewesen, das hätte aber für uns alle zwischen 400 und 600 EUR gekostet, der Großteil davon Bearbeitungsgebühren. Wir habens also ohne versucht und gewonnen, sind mit knapp 160 EUR Visakosten durchgekommen.

Was wir außerdem losgeworden sind, waren Grillfleisch, Bacon und Eier aus dem Kühlschrank – Namibia ist Maul- und Klauenseuchenfrei und möchte das bleiben. Was roh war, musste weggeworden werden, gegartes durften wir noch essen.

Tracklog 12. April 2026 // Augrabies

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Eigentlich sind wir ja auf dem direkten Weg nach Namibia. An Augrabies waren wir allerdings so nah dran, dass wir uns der Gravitation nicht entziehen konnten (Dank an Rolf für den Hinweis). Tagesausflug zu den Fällen also. Grandios.

Danach waren wir noch kurz im Nationalpark unterwegs und haben und Giraffen und Schildkröten angeguckt. Auch auf 4×4-Strecken und mit Wasserquerungen. Das war spannend, Video folgt.

Blöd war, dass wir aus dem Nationalparkswegenetz wieder rausgekommen sind und das linke Vorderrad einen ganz komischen Winkel hatte. Entsprechend hat die Lenkung massiv nach rechts gezogen. Großes Pow-Wow über verschiedene Social-Media-Gruppen, diverse Konsultationen und Erwägungen, schließlich die Entscheidung: So fahren wir das Auto nicht 130 km nach Upington zurück.

Also auf den letzten Drücker ein Chalet im Nationalpark gebucht. Knapp den Ladenschluss des Souveniershops verpasst, daher keine Zahnbürsten verfügbar. Wechselkleidung ohnehin bourgeois. Resataurant immerhin noch geöffnet, also Wildpastete zum Abendessen. Und Kalahari-Pinotage.

Zwischendrin hat wohl jemand was gesagt von wegen man kenne einen Mechaniker, und alle fanden es eine gute Idee, am nächsten Morgen mit dem zu reden. Nach dem Abendessen kamm dann der Ranger-on-duty an den Tisch und erklärte, der Mechaniker arbeite seit geraumer Zeit am Auto und würde sich so langsam gern abstimmen. Also Abstimmung am Gate. Organisation eines Kurierdienstes für Zimmerschlüssel. Alles sehr anstrengend, aber auch: Dass eine Übernachtungsmöglichkeit, ein Restaurant und ein Mechaniker bereitstehen, wenn es einen Plan verhagelt, ist schon großer Luxus.

Tracklog 04. April

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Bei der letzten Südafrika-Reise hatten wir uns die Tugela-Fälle von oben angeguckt. Das war diesmal, trotz Wanderkind, nicht drin, das ist eine Alpin-Strecke.

Es gibt aber auch den Blick von unten, die Wanderung durch die Tugela-Schlucht. Fürs Kind trotz allem zu lang, und leider ist das qua Wegbeschaffenheit auch nicht mit Pferd oder Muli aufzulösen wie in Lesotho. Also Aufteilung, Schluchtwanderteam (A.) und Bergwanderteam (N. & Kind, von Parkplatz A zu Parkplatz B).

Tracklog 01. April 2026

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Tracklog 28. März 2026

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„Es mag nicht die komfortabelste Straße sein, aber sie ist entschieden spektakulär“ (A., etwa bei Stunde 7 oder 8)

Tracklog 23. März 2026

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Zu Fuß! (okay, das Kind zu Pferd…)
Im Regen! (okay, nur der Rückweg…)

Ausführlicher in den nächsten Tagen.

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