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Werkstatttage in Windhuk. Die Diesellecks sind zwar dicht, dafür überholt man mit diesem Auto niemanden mehr. Alles etwas knifflig, weil sich nach dem 1. Mai und dem Wochenende in Namibia der Cassinga Day anschließt, an dem auch in kaum einer Werkstatt jemand arbeitet.

Auftritt Danie von Sowden Vehicle Repairs, der sich mit unserem Auto, Stethoskop und Endoskop für einen Tag zurückzieht, um zu hören, ob der Turbolader krank ist, und wenn nicht, was dann. Kudos. Wenn ihr in Windhuk einen kaputten Toyota habt, geht zu Danie, dem Hilux-Flüsterer. Danke auf diesem Weg.

Danach Stopover bei City Windscreens, um für sehr kleines Geld innerhalb von drei Stunden eine neue Windschutzscheibe einsetzen zu lassen (hört nicht auf die Google-Navigation, fahrt den Laden über die Independence Avenue an, da in den Hinterhof). Danke auf diesem Weg.

Dann endlich wieder auf dem Weg nach Otjiwarongo. Zwischendrin noch von einer Tankstellenfachangestellten ausgeschimpft worden, weil wir auf der tatsächlich sehr gut asphaltierten Straße immer noch mit dem Schotterpisten-Reifendruck unterwegs waren. Danke auf diesem Weg.

Danke auf diesem Weg auch an das Team des Hotel Uhland, das mit großer Gelassenheit und Konzilianz unser Fahren-wir-heute-oder-brauchen-wir-das-Zimmer-länger begleitet hat. Um es mit dem Namensgeber zu sagen:

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiss nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.