Erlebnisse aus Deutschland und der großen, weiten Welt

Kategorie: Namibia (Seite 3 von 4)

Tracklog 22. April 2026: Halifax

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Ähem. Dieses Tracklog ist natürlich Quatsch und gleichermaßen ein Dokument persönlichen wie technischen Versagens. Richtig ist, dass wir auf einem Boot waren, nämlich dem Katamaran Penguin. Der fährt morgens um 0800 in Lüderitz ab, und das ist synapsentechnisch zu früh, um Tracker einzuschalten. Vor Halifax gab es einen Synapsen- und Tracker-Kickstart in Form heißer Schokolade, der dann aber aus unbekannten Gründen technisch sabotiert wurde. Dass wir wieder im Hafen angekommen sind, sei versichert.

Auf der Fahrt paar Delfine, paar Seehunde, viele Wellen. Ein müdes Kind, ein Kapitän mit starker Meinung über Greenpeace und die Überpopulation von Seehunden, eine überwiegend russische Reisegruppe. Sehr skurriles Erlebnis, dem eigenen Gehirn dabei zuzugucken, wie es kenntnisfrei Leute und Positionen einsortiert, wo es warum Distanz und Aversion empfiehlt und wie elend korrupt es sein kann, wenn das Kind Bonbons kriegt.

Lüderitz // Kolmanskop

Heute Kolmanskop. „Geisterstadt“ sagt Wikipedia dazu, und mit modernen Konzepten von „Stadt“ im Hinterkopf sieht das Gelände auch dann nicht nach viel aus, wenn man es sich belebt vorstellt.

Aber von vorne. 1908 wurden hier Diamanten gefunden. Dann ist sehr schnell sehr viel passiert, hier hat der Bär sowas von gesteppt, eigene Eisfabrik, Bahngleise vor dem Haus, damit die tägliche Getränkelieferung funktioniert, erste Röntgenstation südlich des Äquators (damit niemand geschluckte Diamanten schmuggelt). Hier haben ein paar der reichsten Leute der damaligen Welt gewohnt, und 20 Jahre später war Schluß, und jetzt ist da nur noch Sand. Und Sand, und ein Souveniershop.

Tracklog 19. April 2026 // Sperrgebiet

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Tracklog 18. April 2026 // Quiver Tree Forest // Giant’s Playground

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Kleiner Ritt durch die touristischen Attraktionen im Einzugsbereich von Keetmanshoop:

Tracklog 17. April 2026 // Keetmanshoop

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Nur eine eher kurze Tagesetappe, um uns in die Nähe einer Toyota-Werkstatt zu bringen. Upington hatten wir ja mit der Diagnose „Crank seal leak“ und der Einschätzung, ein paar hundert Kilomater könne der Wagen schon noch fahren, verlassen. Toyota Keetmanshoop hatte im Vorfeld telefonisch kundgetan „crank seals“ vorrätig zu haben.

Was wir nicht besprochen hatten, war die Zeitschiene. So ein Crank Seal auszutauschen, braucht halt gute fünf Stunden und ist kein Freitagnachmittagsjob, abgesehen davon, fdass das Problem hier eher in einem böhmischen Dorf namens „camshaft seal tapped cover gasket“ gesehen wird.

Mit genug Öl, so auch hier aber die tröstliche Meinung, schaffen wir es bestimmt heil nach Lüderitz.

Tracklog 16. April 2026 // Fish River Canyon

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Geht doch.

Tracklog 15. April 2026 // ǀAi-ǀAis

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In ǀAi-ǀAis befindet sich einer der Zugänge zum spektakulären Fish River Canyon. Theoretisch. Praktisch steht der Fish River gerade ziemlich hoch und der Pfad ist unter Wasser. Morgen von Norden aus versuchen.

Tracklog 14. April 2026

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Unvollständiges Tracklog. Die letzten Kilometer sind einem SIM-Kartenwechsel zum Opfer gefallen, wir sind noch weitergefahren bis zum Namgate Guesthouse in Grünau, und das war auch gut so, denn hier schläft und isst man ganz hervorragend.

Das Highlight des Tages war aber trotzdem der Grenzübertritt nach Namibia. Dafür brauchen Deutsche nämlich ein Visum und wir hatten keins. Visa on arrival können ausgestellt werden, aber nicht an jedem Grenzposten, und zu unserem, Ariamsvlei, gab es widerstreitende Angaben.

Auf der sicheren Seite wären wir mit einem e-Visum gewesen, das hätte aber für uns alle zwischen 400 und 600 EUR gekostet, der Großteil davon Bearbeitungsgebühren. Wir habens also ohne versucht und gewonnen, sind mit knapp 160 EUR Visakosten durchgekommen.

Was wir außerdem losgeworden sind, waren Grillfleisch, Bacon und Eier aus dem Kühlschrank – Namibia ist Maul- und Klauenseuchenfrei und möchte das bleiben. Was roh war, musste weggeworden werden, gegartes durften wir noch essen.

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