Geht doch.



Erlebnisse aus Deutschland und der großen, weiten Welt
Geht doch.



In ǀAi-ǀAis befindet sich einer der Zugänge zum spektakulären Fish River Canyon. Theoretisch. Praktisch steht der Fish River gerade ziemlich hoch und der Pfad ist unter Wasser. Morgen von Norden aus versuchen.
Eigentlich sind wir ja auf dem direkten Weg nach Namibia. An Augrabies waren wir allerdings so nah dran, dass wir uns der Gravitation nicht entziehen konnten (Dank an Rolf für den Hinweis). Tagesausflug zu den Fällen also. Grandios.
Danach waren wir noch kurz im Nationalpark unterwegs und haben und Giraffen und Schildkröten angeguckt. Auch auf 4×4-Strecken und mit Wasserquerungen. Das war spannend, Video folgt.
Blöd war, dass wir aus dem Nationalparkswegenetz wieder rausgekommen sind und das linke Vorderrad einen ganz komischen Winkel hatte. Entsprechend hat die Lenkung massiv nach rechts gezogen. Großes Pow-Wow über verschiedene Social-Media-Gruppen, diverse Konsultationen und Erwägungen, schließlich die Entscheidung: So fahren wir das Auto nicht 130 km nach Upington zurück.




Also auf den letzten Drücker ein Chalet im Nationalpark gebucht. Knapp den Ladenschluss des Souveniershops verpasst, daher keine Zahnbürsten verfügbar. Wechselkleidung ohnehin bourgeois. Resataurant immerhin noch geöffnet, also Wildpastete zum Abendessen. Und Kalahari-Pinotage.
Zwischendrin hat wohl jemand was gesagt von wegen man kenne einen Mechaniker, und alle fanden es eine gute Idee, am nächsten Morgen mit dem zu reden. Nach dem Abendessen kamm dann der Ranger-on-duty an den Tisch und erklärte, der Mechaniker arbeite seit geraumer Zeit am Auto und würde sich so langsam gern abstimmen. Also Abstimmung am Gate. Organisation eines Kurierdienstes für Zimmerschlüssel. Alles sehr anstrengend, aber auch: Dass eine Übernachtungsmöglichkeit, ein Restaurant und ein Mechaniker bereitstehen, wenn es einen Plan verhagelt, ist schon großer Luxus.

Bei der letzten Südafrika-Reise hatten wir uns die Tugela-Fälle von oben angeguckt. Das war diesmal, trotz Wanderkind, nicht drin, das ist eine Alpin-Strecke.
Es gibt aber auch den Blick von unten, die Wanderung durch die Tugela-Schlucht. Fürs Kind trotz allem zu lang, und leider ist das qua Wegbeschaffenheit auch nicht mit Pferd oder Muli aufzulösen wie in Lesotho. Also Aufteilung, Schluchtwanderteam (A.) und Bergwanderteam (N. & Kind, von Parkplatz A zu Parkplatz B).





„Es mag nicht die komfortabelste Straße sein, aber sie ist entschieden spektakulär“ (A., etwa bei Stunde 7 oder 8)

Links: Bosoela Wasserfall, während es wie aus Eimern schüttet.
Rechts: Maletsunyane Wasserfall, während es wie aus Eimern schüttet.
Ich fange an, Muster zu erkennen.


Zu Fuß! (okay, das Kind zu Pferd…)
Im Regen! (okay, nur der Rückweg…)
Ausführlicher in den nächsten Tagen.
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