Wo und was ist Tengenenge? Wikipedia kennt es, Google Maps nicht (tbd). Alte Reiseführer verweisen auf das Künstler*innendorf, in neueren fehlt es. Aktuelle Berichte zeichnen ein gemischtes Bild, irgendwie spielt da wohl die simbabwische Nationalgalerie mit, aber nichts genaues. Also fahren wir hin, eigener Eindruck und so.
Die Anfahrt ist einfach. Kurz vor dem Künstler*innendorf graben lokale Kräfte für chinesische Konzerne nach Chrom, es gibt eine sehr LKW-kompatible Piste. Am großen Beladungsparkplatz vorbei, durch das Minendorf, zweite links, immer den reichlich verblichenen Wegweisern nach. Wieder mal ein Ziel, das die besten Tage hinter sich hat?
Der Parkplatz wirkt noch so. Anfahrt durch reihenweise Skulpturen rechts und links, dann ein etwas schiefes Schild „Parking“, ein paar halbverfallene Parkbuchten. Dann tauchen Menschen auf. Stellen sich vor, fragen nach woher und wohin, zeigen, erklären, führen vor. Begleiten durch den Skulpturenpark, wo Künstler*innen über Künstler*innen ihre Werke aus dem lokalen Serpentit und Spring Stone ausstellen, erklären, erläutern, scherzen. Berichten, wer hier wohnt, wer nebenbei in der Mine arbeitet, wer eigentlich schon in der Hauptstadt sitzt und nur noch gelegentlich vorbeikommt. Welche Ausstellungsflächen wem gehören, wer noch lebt und bei wem nur noch die Familie hofft, dass sich Sammler*innen für den Nachlass interessieren.
Danke, Percy Kuta, für den Einblick in diese Welt.









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